• Melanie Lehmann

ketogener Zupfkuchen


Heute hab ich mal die Ehre euch ein leckeres Kuchenrezept präsentieren zu dürfen.

Auch wenn Lucas anfangs skeptisch war, dass der Kuchen auch wirklich für die ketogene Ernährung geeignet ist, kann ich euch sagen:


ein Stück enthält nur 3,5 g KH


Wie ihr ja bestimmt wisst, backe ich für mein Leben gerne und seit unserem zuckerfreien Jahr 2019 habe ich schon etliche Kuchen ausprobiert. Meine ersten zuckerfreien Kuchen, hätte die Familie am liebsten wieder ausgespuckt 😊, er war einfach nicht essbar. Naja was will man auch erwarten, wenn man keine Ahnung hat, was man beim zuckerfreien backen alle beachten muss und dann einen Zitronen-Quark Kuchen bäckt, natürlich war der so sauer, dass man ihn wirklich nicht essen konnte.


Inzwischen kann ich von mir behaupten, dass ich den Dreh raus habe. Haushaltszucker hat in meinen Kuchen, die wir essen schon lange nichts mehr zu suchen und wenn ich ihn nicht ab und an für meine Tortenprojekte brauchen würde, würden wir auch gar keinen kaufen. Selbst unsere Familie ist inzwischen auf den Trichter gekommen, dass man Zucker auch du andere Dinge ersetzen kann.


Wenn man sich zuckerfrei ernährt ist das ja immer Auslegungs- und Geschmackssache, ob man den Zucker durch natürliche Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup ersetzt und man somit eigentlich ähnliche Kalorien zu sich nimmt, oder ob man ihn durch Xylit, Stevia oder andere Zuckerersatzstoffe ersetzt, die deutlich weniger Kalorien enthalten. Wir bevorzugen aber Erythrit, denn Erythrit eignet sich nicht nur super zum Backen und Süßen, sondern bringt auch 0 Kalorien mit.

Wir bestellen uns immer gleich einen 5 kg Sack über Amazon, der reicht definitiv eine Weile 😊


Aber nun zum leckeren Low Carb Zupfkuchen-Rezept, was ich mir nicht aus den Fingern gesaugt und auch nicht erfunden haben, sondern auf der Instagram-Seite lowcarb_rezept_des_tages gesehen und in Anlehnung daran ausprobiert habe:


Für den leckeren Kuchen (22 cm) mit 12 Stücken benötigt ihr:


Für den Teig benötigt ihr:

  • 220g Mandelmehl (ich habe halb entölt und halb normales Mandelmehl genommen)

  • 50g gemahlene Mandeln

  • 50g Backkakao

  • 2 TL Backpulver

  • 100g Erythrit

  • 1 Ei

  • 180g Butter (ich habe hier Sanella benutzt)

  • 1 Prise Salz



Für die Füllung benötigt ihr:

  • 500g Quark (40% Fett)

  • 200g Frischkäse (fettarm) (ich habe das Frischkäse-Fass mit Joghurt von Aldi verwendet)

  • 100g Erythrit

  • 2 Eier

  • 1 x Dr. Oetker Vanilleextrakt (5 g) oder wer hat ½ Vanilleschote

  • 2 TL Johannisbrotkernmehl


Und so wird daraus ein leckerer Kuchen:


1. Alle trockenen Teig-Zutaten vermischen und mit Ei und Butter (zimmerwarm) zu einem glatten Teig verkneten, hier am besten die Hände benutzen, wer das nicht mag, nimmt einen Knethaken. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 30 min in den Kühlschrank legen.

2. Nach 30 min ¼ des Teiges für die Streusel beiseite legen und den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Den restlichen Teig so ich eine 22 cm runde Backform (mittlere Größe) drücken, dass der Boden und ein 2-3 cm hoher Rand ausgefüllt sind. Anschließend den Boden mit einer Gabel einstechen.

3. Für die Füllung alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer cremigen Masse schlagen, zum Schluss die Vanille unterrühren. Sollte die Masse zu flüssig sein (kann je nach Quark- oder Frischkäsesorte der Fall sein) gebt einfach noch etwas mehr Johannisbrotkernmehl hinzu.

4. Die Füllung nun auf den Kuchenboden verteilen und aus dem restlichen Teig kleine Stücke zupfen und auf der Creme verteilen.

5. Kuchen in den Ofen schieben und für 45 – 50 min backen. Anschließend in der Form vollständig auskühlen lassen.





Probier das Rezept doch mal aus und lasst uns wissen, wie der Zupfkuchen euch schmeckt


pro Stück 264 Kcal - FETT 19,2g - KH 3,5g - EW 15,7g 

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